


Da mich meine alte Mutter öfter bat, ihr eine Hilfe zu besorgen und selbst die
Altenhilfen aus Polen mit ca. 1300.- Euro im Monat noch ausserhalb unserer Reichweite lagen, kam ich auf die Idee, es jungen Menschen aus der ersten, zweiten und dritten Welt durch ein Projekt zu ermöglichen, jeweils bis zu ein Jahr lang für unsere Senioren halbtags als ALTENHILFE zu arbeiten.
Nach einer längeren Zeit der gründlichen Recherche schrieb ich einen Projektvorschlag zu SENIOREN-AU-PAIR, der seit Anfang Dez. 2006 drei Bundesministerien zur Zustimmung vorliegt (BMAS, AA und BMFSFJ).
Durch eine für viele bezahlbare Altenhilfe können nicht nur die Lebensumstände unserer Senioren verbessert, sondern auch etliche Alterskrankheiten vermieden werden, insbesondere solche, die sich durch Stürze und andere Unfälle bei den Hausarbeiten etc. ereignen. Den jungen Menschen aus der ersten bis dritten Welt eröffnet sich durch diesen neuen Service die Möglichkeit, sich nebenbei fortzubilden und in einem Jahr genug Geld zu verdienen, um z.B. ihr Studium o.ä. zu bezahlen.
Synopsis des Projektvorschlags:
Mit den Senioren - Au - Pair möchte ich den vielen SeniorInnen in unserem Land,
die alleine leben oder ohne Hilfe in Familien und sich keine Haushaltshilfe leisten können, durch ein Au - Pair (zwischen 18 bis 28 Jahren (Eintrittsalter 17 -27J.)) aus der EU, Osteuropa oder Afrika Unterstützung bieten. Es hat eine höhere Schule und einen Deutsch - Sprachkurs besucht und hilft ein halbes bis ein Jahr lang bei leichten Hausarbeiten und dem Einkaufen mit und fährt mit dem Senior aus oder geht mit ihm spazieren.
Falls dieser Pflegestufe 1 bis 3 hat, entlastet und ergänzt das Au Pair die Arbeit
des Pflegedienstes, ersetzt sie aber nicht.
Doch kann durch seine Hilfe vermieden werden, dass die alten Menschen vereinsamen und sich die im Alter üblichen schweren Verletzungen (wie einen Oberschenkelhalsbruch o.ä.) zuziehen.
In ihrer freien Zeit können die Au Pairs Sprach- oder Computerkurse etc. absolvieren und ihr Gastland besser kennenlernen.
Um Probleme bei der Rückführung zu vermeiden, sollten junge Frauen aus dem Ausland bei Seniorinnen arbeiten und junge Männer bei Senioren. Die Zeit der Hausarbeit darf 6 Stunden am Tag und 30 Stunden pro Woche nicht überschreiten.
Sie erhalten Kost und Logis und ein Taschengeld von 310.- Euro pro Monat, sowie genügend Freizeit für ihre Studien etc. und werden versichert.
Die Familie des Au Pair hilft, falls nötig, bei der Finanzierung eines Deutschkurses und bei der Beschaffung von Pass und Visum, sowie der Deckung der Reisekosten, bei denen jedoch auch die SeniorInnen zuzahlen können. Ein Vertrag vor Antritt des Arbeitsverhältnisses regelt die gegenseitigen Rechte und Pflichten.
Die Verbindung zwischen Senior und Au Pair kann privat arrangiert werden, durch bereits für Senioren tätige Organisationen oder durch eine Au-Pair- Agentur. Diese hilft beim Erlangen einer Arbeitsgenehmigung und eines Visums und erhält für ihre Dienste eine Kommission. Sie vermittelt bei Konflikten und arrangiert, falls nötig, einen kostenlosen Tausch bei häufigem Dissenz zwischen den Vertragspartnern.
Um die nötigen Arbeitsgenehmigungen und Visa für Au Pairs aus dem Ausland zu erhalten, wird zunächst die generelle Zustimmung des Arbeitsministeriums (BMAS) und des Auswärtigen Amts erforderlich, um die ich mich gerade bemühe.
Da auch das BMFSFJ mit einbezogen werden muss, aber angeblich kurzfristig keine Mittel zur Projektförderung freigesetzt werden können, bin ich nun auf der Suche nach Sponsoren, um die wichtigsten organisatorischen Vorleistungen bringen zu können. Ich rechne mit einer Anschubphase von 2 - 3 Jahren, während der ich mindestens eine Sekretärin (langfristig halbtags) und eine Webdesignerin (kurzfristig) benötige. Desgleichen ist ein PR- Fachmann vonnöten, um diesen neuartigen Service für Senioren schon in der Anfangsphase publik zu machen und um mir dabei zu helfen, wenn nötig über die Medien Druck auf die zuständigen Politiker zu erzeugen, damit sie schneller und besser kooperieren.
Status Quo der politischen "Kooperation":
Nachdem sich die 3 zuständigen Ministerien mehrere Monate lang nicht über die Federführung zum Verfassen der nötigen Beschäftigungsverordnung (u. U. genügt eine Ergänzung der bereits bestehenden für Familien-Au-Pairs) einigen konnten,
stimmt man nun zumindest darin überein, dass das BMAS hierfür zuständig ist.
Doch verlaufen sowohl die Kooperation unter und mit diesen drei Ministerien als auch die Kommunikation mit ihnen äusserst schleppend, weshalb ich an die Medien um Unterstützung appelliere, damit dieser Prozess beschleunigt wird.
Status Quo des Bedarfs:
Derzeit leben über 17 Millionen Menschen über 65 Jahren in unserem Land.
Viele davon sind einsam und hilfsbedürftig. Daher ist mehr gesellschafltliches Engagement auf diesem Gebiet dringend nötig.
Inzwischen lagen meine 96 Jahre alte Mutter und meine 85-jährige Tante beide vor einigen Monaten nach Oberschenkelhalsbrüchen in Nürnberger Krankenhäusern. Danach kamen sie in Kurzzeitpflegeheime und beide leben bereits, nach leider erfolgloser Reha im Krankenhaus, nun im Rollstuhl in Altenheimen. Diese schwierige Leidenszeit und das schmerzvolle - und insbesondere für die Krankenkassen und Pflegeversicherung sehr kostspielige - Erlebnis ein Pflegefall zu werden bzw. zu sein wäre zu vermeiden gewesen, wenn ein Au - Pair ihnen die zwei Handreichungen abgenommen hätte, bei denen sie gestürzt sind.
Millionen junger Menschen aus Osteuropa und Afrika würden gerne ein Jahr lang in unserem Land arbeiten, um sich weiterzubilden, doch gibt es hierzu (noch) keine rechtliche Möglichkeit.
Da viele alte und junge Menschen ähnlich schwierige Phasen durchleben müssen, hoffe ich u. a. auf die Unterstützung der Medien und von Sponsoren bei der Realisierung dieses Projekts, damit ich den vielen alten Menschen mit solchen Problemen dabei helfen kann, ein leichteres, selbstbestimmteres Leben zu ermöglichen.